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DAS LÖWENMÄDCHEN

Am 14. September startete DAS LÖWENMÄDCHEN mit Burghart Klaußner in den deutschen Kinos. Eine kleine, aber feine Rolle in einem einfühlsamen, mitreißenden und wunderbar erzählten Film, der in Norwegen sehr erfolgreich in den Kinos lief und bei der Berliner Premiere vom berührten Publikum beklatscht wurde. Der Film erzählt, basierend auf dem gleichnamigen Erfolgsroman des norwegischen Autors Erik Fosnes Hansen, vom außergewöhnlichen Leben des „Löwenmädchens“ Eva Arctander, die aufgrund eines Gen-Defekts am ganzen Körper behaart ist, für die Wissenschaftler der damaligen Zeit (Anfang des 20. Jh.) ist sie ein kurioser und interessanter Einzelfall.

Außerdem hat Burghart Klaußner seine bereits 3. Arbeit mit Regisseur Lars Kraume beendet: Für den Film DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMERwurde das Studio Babelsberg in die 50er-Jahre zurückversetzt. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte über das politische Erwachen einer Jugendgeneration, die Dietrich Garstka, selber Schüler damals, vor elf Jahren veröffentlicht hat. Die Abiturienten Theo und Kurt sind unterwegs in Westberlin und sehen bei einem Kinobesuch in der dort gezeigten Wochenschau erschütternde Bilder vom niedergeschlagenen Volksaufstand in Budapest. Wieder zurück in Ostdeutschland wächst die Idee, während des Unterrichts eine Schweigeminute einzulegen und somit die Solidarität mit den Opfern des niedergeschlagenen Aufstands zu zeigen. Doch sie haben unterschätzt, welche Kreise ihre Aktion zieht, und finden sich somit schon bald im Fadenkreuz der Stasi wieder. Nach dem Erfolg von „Der Staat gegen Fritz Bauer“ und der Verfilmung von „Terror“ darf man auf das neue Projekt sehr gespannt sein…

Foto: NFP /Tom Trambow