PRESSE

Vor dem Anfang – Rezensionen

BURGHART KLAUSSNER – Vor dem Anfang

Rezensionen (eine Auswahl)

»Was Burghart Klaußner geschrieben hat, ist spannend wie ein Krimi […] Sein Debüt als Schriftsteller ist ganz und gar gelungen.«

Peter Zimmermann, Ö1 Ex Libris

 

»[ein Roman], der darin brilliert, dass Klaußner eine Zeit lebendig werden lässt, die er selbst nicht kennt. […] Das ist Kunst. […] -Chapeau«

Jan C.Behmann, Freitag.de

 

»Burghart Klaußner umschifft zum Glück alle Klischee-Klippen. Aufbau und Durchführung sind so schlank wie stringent, ohne dass jemals das Überraschungsmoment auf der Strecke bliebe. Vor allem hat der nicht mehr ganz junge Debütant eine adäquate Sprache gefunden, die einfach ist und doch kunstvoll jene „Wurschtigkeit“ andeutet, von der auf der ersten Seite zu lesen ist, einen Umgangston, wie er 1945 womöglich gepflegt wurde. Dieser Sprachduktus erzeugt eine sonderbar schwebende Atmosphäre, in der die Toten von den Bäumen fallen wie die Äpfel des letzten Herbstes, während sich an den Zweigen schon die Knospen eines kommenden Sommers runden.«

Tobias Lehmkuhl, Die Zeit

 

»Vor dem Anfang wartet das Ende – Klaußner hat einen leidenschaftlich unprätentiösen, haltungsstark-hartkantigen Debütroman über das Kriegsende geschrieben. Über jene schwarze Zeit also, die ihm selbst erspart geblieben ist aber die ihn doch immer wieder anweht, wenn er das Segel hisst auf seinem lebenswichtigen Boot.«

Simon Strauss, FAZ

 

»Die Weltliteratur ist um zwei unvergessliche Figuren reicher. Fritz und Schultz torkeln mehr als sie fahren auf zwei Rädern durch das ächzende Berlin der letzten Bombentage 1945. Auf schlanken 176 Seiten lässt Burghart Klaußner in seinem Debüt „Vor dem Anfang“ den ganzen Schrecken des Krieges lebendig werden – und den Hoffnungszauber an seinem Ende.«

Welt am Sonntag

 

»Die Geschichte, die Burghart Klaußner […] erzählt, ist die einer Schicksalsgemeinschaft. […] Seine Kulisse [Berlin im April 1945] schildert er kenntnisreich, man spürt die Lust am Spiel mit der lokalen Sprachfärbung ebenso wie die am Fabulieren. […] Den Grund für sein spätes literarisches Debüt übrigens hat Burghart Klaußner selbst kürzlich im Spiegel in einem so schlichten wie bezaubernden Satz zusammengefasst: ›Ich habe nicht gewusst, dass man einfach anfangen muss.‹«

Maike Schiller, Hamburger Abendblatt

 

»[Der Roman ist] eine außergewöhnliche Momentaufnahme, ein wenig mehr als ein paar Stunden umfassendes Schlaglicht mit geschickt in der Art von Traumsequenzen oder Erinnerungssplitter eingeworfenen Rückblenden und biografischen Exkursen.«

Thomas Kliemann, Bonner General-Anzeiger

 

»sozusagen ein Roadtrip durch Ruinen«

Radio Bremen 2

 

»“Vor dem Anfang“ ist gerade deshalb so gelungen, weil es vollkommen dezent erzählt ist.«

Erik Zielke, Junge Welt, Buchmesse-Beilage

 

»Die Geschichte fesselt von den ersten Sätzen an denn Klaußner ist ein poesievoll lakonischer Erzähler […], der präzise seine Protagonisten auf die Bühne einer schwejkhaften Endzeitgeschichte schickt«

Jürgen Kanold, Südwest Presse, Literaturbeilage zur Buchmesse

 

»Klar, meisterhaft einfach und nie mit einem Schnörkel zu viel«

Express

 

»[Ein] Wortmagier … immense[s] Fingerspitzengefühl für lebensnahe Dialoge, feine Komik, aber auch pointierte und stimmungsvolle Beschreibungen [zeichnet seinen Text aus].«

Wolfgang A. Müller, Westfälische Nachrichten

 

»unprätentiös, tragisch komisch ringt Klaußner seinen Figuren Normalität ab«

ZDF Aspekte

 

»Burghart Klaußner hat einen warmherzigen Roman über das Kriegsende geschrieben […] mitreißend und doch mit einer Gelassenheit, die die Wirrheit dieser letzten Kriegstage angenehm konterkariert«

Claudia Lehnen, Kölner Stadt-Anzeiger

 

»Bezwingend wie Klaußner den Irrsinn der letzten Kriegstage einfängt […] Der Autor verkneift sich alles Abschweifende und Ausschmückende […] Ein Erzählen, das bei aller Lakonie im Tonfall und Schnörkellosigkeit der Dramaturgie erstaunlichen atmosphärischen Reichtum entfaltet. Burghart Klaußner erweist sich als hoch talentierter Debütant, der mit knappen Strichen Stimmungen zu zeichnen versteht und dabei gekonnt Sinneseindrücke und Emotionen miteinander verwebt.«

Christoph Leibold, BR2 Diwan

 

»Ein gelungenes Debüt«

Tilla Fuchs, SR

 

»Man folgt [der Geschichte] gerne und zunehmend atemlos – bis zum Ende. Auf dass ein Anfang folgen wird.«

Katja Weise, NDR Neue Bücher

 

»schnörkellos und unprätentiös erzählt, aber nicht simpel.«

Tobias Kessler, Saarbrücker Zeitung

 

»Von Schwejk’scher Gewitztheit sind seine Figuren.«

Cornelia Geißler, Berliner Zeitung

 

»Vor dem Anfang ist ein Aquarell aus düsteren Farben, aber mit viel Leuchtkraft.«

Katrin Krämer, Radio Bremen

 

»[Vor dem Anfang] erzählt einen wichtigen Moment unserer Geschichte – ohne Pathos und ohne echte Helden […] Das Prinzip [des] Buches: Die Vergangenheit nehmen, um die Gegenwart zu verstehen. […] Burghart Klaußner macht unsere Gegenwart reicher – an Geschichten über unsere Geschichte.«

Julia Westlake, NDR Kulturjournal

 

»Mit seinem Roman hat er ein Kammerspiel komponiert, dessen Ton und Tempo uns in ein Geschehen hineinziehen, bei dem Weltgeschichte und persönliches Schicksal aufeinandertreffen«

Bücher Magazin